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Konfiguration

evcc kann auf zwei Arten konfiguriert werden:

1. UI-Konfiguration (empfohlen)

Die Konfiguration erfolgt über die Weboberfläche unter Konfiguration. Die Einstellungen werden automatisch in der Datenbank gespeichert. Weitere Informationen findest du unter Einrichtung.

2. Dateibasierte Konfiguration

Die Konfiguration über die evcc.yaml Datei wird weiterhin unterstützt. Dieser Bereich dokumentiert die YAML-basierte Konfiguration.

Die Konfigurationsdatei ist im YAML Format geschrieben und hat standardmäßig den Namen evcc.yaml. Sie liegt entweder im gleichen Verzeichnis wie das Programm oder bei Linux-Systemen unter /etc/evcc.yaml.

Abweichende Pfade können beim Start angegeben werden: evcc -c /pfad/zur/evcc.yaml

Die Konfigurationsdatei besteht aus mehreren Bereichen. Um zwischen Bereichen zu referenzieren, haben Geräte einen name Parameter zur Identifikation.

Eine Beispieldatei mit vielen Parametern findet man hier: https://github.com/evcc-io/evcc/blob/master/evcc.dist.yaml

Hier ein Überblick über die Beziehungen der wichtigsten Bestandteile der Konfiguration:

graph TD;
    site("site (Zuhause)")
    subgraph loadpoints
      loadpointA("Carport (charger: KEBA)")
      loadpointB("Garage (charger: Wallbe)")
    end
    subgraph meters
      meterGrid("Discovergy")
      meterPV("SMA Tripower")
      meterBattery("LG RESU")
    end
    subgraph vehicles
      vehicleA("VW ID.4")
      vehicleB("Renault Zoe")
      vehicleC("Tesla Model Y")
    end

    loadpointA -- loadpoint.1 --> site
    loadpointB -- loadpoint.2 --> site

    vehicleA --> loadpointA
    vehicleB --> loadpointA
    vehicleB --> loadpointB
    vehicleC --> loadpointB

    meterGrid -- meters.grid --> site
    meterPV -- meters.pvs --> site
    meterBattery -- meters.batterys --> site

Wichtig für die Funktionalität ist ein Netzanschlusszähler (grid Zähler). Dieser ermittelt die aktuelle Überschussleistung. Die Messung der Erzeugungsleistung hat in diesem Fall keinen funktionalen Einfluss. Ein Betrieb ist aber auch ohne Netzanschlusszähler möglich. Mehr dazu findest du hier.

Die Überschussleistung wird mit der Mindestladeleistung verglichen. Ist diese erreicht, startet die Ladung.

Die Mindestladeleistung ergibt sich aus den im Loadpoint definierten Werten minCurrent und phases.

Beispiel: phases: 1 und minCurrent: 8

1 (phases) x 8A (minCurrent) x 230V (Netzspannung) = 1840W (Mindestladeleistung)

Normalerweise entspricht die Überschussleistung der verfügbaren Ladeleistung. Die verfügbare Ladeleistung kann jedoch individuell durch mehrere Parameter verändert werden. Diese sind:

  • Site: residualpower
  • Site: prioritySoc
  • Site: bufferSoc
  • Site: aux
  • Loadpoint: enable: threshold
  • Loadpoint: disable: threshold

Die Einstellmöglichkeiten bitte der Beschreibung der jeweiligen Parameter entnehmen.

Eine Site beschreibt den Standort mit den vorhandenen und benötigten Geräten der Hausinstallation und ist für das Regeln der verfügbaren Leistung zuständig.

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Loadpoints (Ladepunkte) beschreiben die Ladeinfrastruktur und kombinieren vorhandene Charger (Wallboxen), Vehicle (Fahrzeuge) und alles weitere was ein Ladepunkt benötigt.

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Chargers (Wallboxen) beinhaltet eine Liste von Wallboxen und deren Eigenschaften, z. B. wie sie angesprochen werden.

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Meters (Hausinstallation) ist eine Liste von Geräten welche verschiedene Stromflüsse messen. Dazu gehören:

  • Eingekaufter, Verkaufter Strom
  • PV erzeugte Ströme
  • Ladestrom des EV (falls die Wallbox dies nicht direkt unterstützt)
  • Ströme der Hausbatterie(n)

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Um die Ladung auf einen bestimmten Ladestand (Soc) in EVs zu begrenzen, können hier die vorhandenen Fahrzeuge und Online Zugangsdaten angegeben werden.

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evcc kann die Ladepunkte und deren Ladeströme an ein anderes Home Energy Management System (HEMS) weitergeben, damit dieses die Informationen z.b. zur Steuerung der Hausbatterie nutzen kann.

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In diesem Bereich können Ereignisse definiert werden, bei welchen man informiert werden will. Zur Informationsübermittlung werden eine Reihe von unterschiedlichen Systemen unterstützt.

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